Haarausfall Behandlung
Bei Haarausfall fallen mittelfristig bis langfristig, die circa 100.000 bis 150.000 Haare bedecken den menschlichen Kopf, aus. Sie bestehen aus Keratin, einer Hornsubstanz (proteinhaltig) und wachsen pro Tag ungefähr einen halben Zentimeter.
Verliert ein Mensch mehr als 100 Haare am Tag, spricht man von Haarausfall. In diesem Fall entsteht ein Ungleichgewicht zwischen der Anzahl abgestoßener und nachgewachsener Haare.
80 bis 90 Prozent der Männer, sowie 60 bis 70 Prozent der Frauen haben, laut der Arbeitsgruppe Haarforschung Haarausfälle.
Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben und sieht auch unterschiedlich aus. Es präsentiert sich vom kreisrunden Haarausfall über die bekannten „Geheimratsecken" bis hin zu diffusem Haarausfall. Ein Verlust von mehr als 60 Prozent des Haupthaares nennt man Alopezie (Haarlosigkeit).
Die häufigsten Ursachen sind Alopecia praemature, Alopecia androgenetica und Eisenmangel. Medikamente, seelische Krisen und körperliche Anspannung können Haarausfall hervorrufen. Folgende Medikamente sind die Ursache für einen Haarausfall: Betablocker (Blutdrucksenker), Lipidsenker (Mittel gegen zu hohe Blutfette), Chemotherapeutika (zur Krebsbehandlung), Blutgerinnungshemmer, Antibabypille mit hohem Gestagenanteil, einige Antibiotika, Rheumamittel, nicht optimal dosierte Schilddrüsenhormone und Jod.
Das körpereigene Immunsystem richtet sich hier (wie zum Beispiel auch bei Allergien) gegen die Haarwurzeln. Sehr selten richtet sich das eigene Immunsystem sogar gegen den Haarwuchs und vernichtet die Haarwurzel. In diesem Fall wachsen keine Haare mehr an den betroffenen Stellen nach.
Schilddrüsenstörungen lassen Haare oft dünn und brüchig werden, so dass sie leicht ausfallen. Die Schilddrüse bildet Hormone, die den Stoffwechsel regulieren. Ist die Aufgabe der Schilddrüse gestört, gerät der Haarzyklus aus dem Takt. Sehr selten verbergen sich andere innere Erkrankungen hinter Haarausfall.
Ein ebenso wichtiger Aspekt bei der Haarausfall Behandlung ist die Ernährung. Durch Eiweis- und Zinkmangel, Magersüchtigen oder bei Diäten mit einer Einnahme unter 1.000 Kalorien pro Tag wird das Haar schnell brüchig und dünn. Bei circa 90 Prozent der Männer und circa 80 Prozent der Frauen ist eine häufige Ursache von Haarausfall erblich bedingt (androgenetischer Haarausfall). Die Schlüsselgene hierfür sind jedoch noch nicht entdeckt.
Bei Schwangeren läuft im Körper die Östrogenproduktion auf Hochtouren. Dies geschied im Körper automatisch, damit das Ungeborene gut gedeiht und sich der gesamte Organismus einstellen kann. Bis zur Geburt des Kindes wächst das Haar stärker und dichter durch den hohen Östrogenspiegel. Bis zu sechs Monate nach der Geburt sinkt der Östrogenspiegel sehr tief, so dass die Haare schneller ausfallen. Anschließend normalisiert sich der Haarwuchs wieder.
Steht die Phyche unter Druck, passiert es häufig, dass sich Haarwurzeln entzünden, der programmierte Zelltod tritt ein und die Haare beenden ihre Wachstumsphase deutlich früher.
Auch die Haarpflege ist häufig Schuld an Haarausfall. So reizen z.B. Dauerwellen, Bleichen mit Wasserstoffperoxyd und zu heißes Fönen das Haar und macht es brüchig und fördern den Ausfall, da die Haarschäfte abbrechen. Ebenfalls ein zu seltenes Haare waschen und dauerhafter Zug auf die Haarwurzeln durch zum Beispiel einen dauerhaften Pferdeschwanz oder bestimmte Afrofrisuren fördern den Haarausfall.
Den Haarausfall stoppen und bei der Haarausfall Behandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten gegen den Haarausfall vorzugehen. Natürlich muss man hier anhand der Ursache gezielt therapieren.
Darmsanierung: Durch eine Reinigung des gesamten Verdauungstraktes,, werden gelöste Ablagerungen und Gifte entlang des Verdauungsbereiches gebunden und ausgeschwemmt. Um die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wird hierzu gleichzeitig eine Vielzahl an Säurebakterien zugeführt. Mineralstoffe: Die Säuren werden mit einer speziell zu diesem Zweck entwickelten Haar-Basen-Kur gelöst, gebunden und ausgeschwemmt. Zeitgleich werden organische Basen zugeführt, die den Körper remineralisieren.
Organische Mineralstoffe: Der Haarausfall wird durch organische Mineralstoffe gestoppt, da sie den Organismus unterstützen. Sie helfen den im Haarboden eingelagerten Säuren zu neutralisieren und auszuleiten. Phychische Ebene: Ängste und Probleme sollten professionell behandelt werden. Sie müssen ergründet und abgebaut werden. Der Haarausfall wird in dem Maße zurück gehen, in dem die Ängste nachlassen.
Es gibt viele Meinungen zum Thema der Hausausfall Behandlung. Noch bis vor wenigen Jahren gab es keine wirksamen Mittel gegen Haarausfall. Heutzutage existieren verschiedene Substanzen die Erfolg versprechen. Wichtig ist sich einen ärztlichen Rat einzuholen, da auf dem Markt viele Produkte angeboten werden, die teuer sind und es keinerlei Wirkungsnachweise gibt.