Haar-Wachstumszyklus
Haar-Wachstumszyklus allgemein
Zunächst einmal ist es von Wichtigkeit, dass Informationen zum Haar-Wachstumszyklus
ausreichend vorliegen. Der Haarfollikel ist hierbei ein anatomisches Gebilde, welches in der Lage einen Haarschaft zu bilden und gleichzeitig herauswachsen lässt. Das Haar eines Menschen verfügt über einen sehr kontinuierlichen Ruhe- und Haar-Wachstumszyklus, der als Haar-Wachstumszyklus bezeichnet wird.
Der Haar-Wachstumszyklus und seine Phasen
Der Haar-Wachstumszyklus wird in seine 3 Wachstumsphasen unterteilt, die als aktive Wachstumsphase, Abbauphase und als Ruhephase bezeichnet werden. Diese Phasen unterscheiden sich beim Haar-Wachstumszyklus auch in ihrer jeweiligen Länge. Es handelt sich hier bei der Anagenphase also bei der aktiven Wachstumsphase um eine Länge zwischen zwei und sieben Jahren. Auf die Anagenphase folgt dann eine Phase, in der der Haarfollikel vollständig zerfällt. Erst danach wird im normalen Haar-Wachstumszyklus die sogenannte Ruhephase, auch Telogenphase, beginnen, die dann bis zu 6 Wochen dauern kann.
Das eigentliche Ausfallen der menschlichen Haare beginnt aber erst mit dem Einsetzen vom nächsten Haar-Wachstumszyklus, somit wird ein neuer Haarschaft hervorgebracht. So ein zyklusbedingter Haarausfall beim Menschen ist normal.
Wichtig im Zusammenhang mit dem Haar-Wachstumszyklus ist noch zu wissen, dass in der Katagenphase oder auch Abbauphase, das menschliche Haar aufhört zu wachsen. Die Länge der Phase kann beim normalen Haar-Wachstumszyklus zwischen 10 und 20 Tagen liegen. Ständig in dieser Phase befinden sich im Übrigen 4 % des menschlichen Haares.
Faktoren, die den Haar-Wachstumszyklus beeinflussen.
Das männliche Sexualhormon Testosteron beeinflusst laut durchgeführter Studien den Haar-Wachstumszyklus in negativer Hinsicht. Dieses Hormon beeinflusste den Haar-Wachstumszyklus dementsprechend, dass es sichtbare kahle Stellen auf der Kopfhaut verursacht. Beim Haar-Wachstumszyklus sich positiv auswirkend hat sich aber Melatonin, das Schlafhormon. Es wirkt sich sehr stimulierend auf den gesamten Zyklus aus und die ersten Anwendungsversuche am Menschen sind sehr vielversprechend. Wissenschaftler aus führenden Universitäten, sie sich auf dem Gebiet der Dermatologie auskennen und hier forschen haben eine äußerst positive Wirkung von Melatonin auf den Haar-Wachstumszyklus nachgewiesen. Das Mittel wurde besonders bei Frauen angewandt, an hormonell bedingtem Haarausfall litten. Das besondere Augenmerk wurde bei der Forschung darauf genommen, welcher Einfluss auf die Anagenphase beim Haar-Wachstumszyklus genommen wurde. Die Wirkung der Hormone auf den Haar-Wachstumszyklus ist aber weitestgehend noch unklar, allerdings nehmen die Dermatologen an, dass Melatonin den eigentlichen Beginn der Anagenphase innerhalb vom Haar-Wachstumszyklus stark stimuliert.
Weiterhin wurde in der Studie die Wirkungsweise von Melatonin bei Frauen mit Haarausfall im Stirn- und Scheitelbereich getestet und die Ergebnisse waren hier ebenfalls äußerst signifikant.
Als Fazit kann angemerkt werden, dass die Melatoninanwendung äußerlich sich positiv auf den Haar-Wachstumszyklus des Menschen auswirken kann. Hierzu sollte aber noch erwähnt werden, dass diese positive Beeinflussung beim Haar-Wachstumszyklus des Menschen zwar nachgewiesen werden konnte aber in gar keinem Fall geben die Studienergebnisse einen Aufschluss über die Wirkungsweise. Diese ist bislang immer noch unbekannt.